Grußwort der Ministerin

"Forschung für die Praxis"

Angela Dorn, Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst

Freie Wissenschaft und starke Hochschulen lassen Ideen entstehen, die die Welt von morgen braucht. Diese Ideen intern, hochschulübergreifend und mit Partnern aus der Praxis gemeinsam umzusetzen, ist das Bestreben moderner Wissenschaft. Der hessischen Landesregierung ist es daher sehr wichtig, die anwendungsnahe Forschung als Form der aktiven und innovativen Zukunftsgestaltung vor Ort zu unterstützen.

Die anwendungsnahe Forschung ist Markenkern der hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Darüber hinaus leisten sie eine qualitativ hochwertige Ausbildung der Studierenden – die Kooperation mit Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft gewährleistet hierbei einen optimalen Praxisbezug. Dort, wo verschiedene Akteure miteinander in den Dialog treten, können Lösungen für ökologische, soziale, industrielle und wirtschaftliche Probleme unserer Zeit entstehen.

Genau hier setzt das Förderprogramm „Forschung für die Praxis“ an: Gemeinsam mit den fünf Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Hessen fördert das Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst im Wettbewerbsverfahren ausgewählte Forschungsprojekte an den fünf Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und der Hochschule Geisenheim University. Hierfür stehen jährlich rund 420.000 Euro zur Verfügung. 

Mit dem Forschungspreis, der alle zwei Jahre vergeben wird, vereint „Forschung für die Praxis“ zudem Projekt- und Personenförderung. Denn was wären Forschungsprojekte ohne die Persönlichkeiten dahinter? Wissenschaftliche Erfolge sind immer auch an herausragende Persönlichkeiten gebunden, folgerichtig sollten diese auch für ihre Leistungen ausgezeichnet werden.

Ihre

Angela Dorn

Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst