Kooperative Promotionen

Nach wie vor steht der Weg zur Promotion über die kooperativen Promotionsverfahren zur Verfügung. Die hessischen HAWs unterhalten hierzu zahlreiche Kooperationen mit Universitäten im In- und Ausland. Die Promovierenden werden durch gezielte Promotionsprogramme unterstützt und können vielfältige Beratungs-, Informations- und Weiterbildungs-/Qualifizierungsangebote - sowohl fachlich als auch außerfachlich - nutzen.

 

 

Kooperative Promotion an der Hochschule Darmstadt

Studierende der Hochschule Darmstadt können nach dem Studium an der h_da kooperativ promovieren. Geeigneten Masterabsolvent(inn)en kann der Zugang zu einem kooperativen Promotionsverfahren mit in- und ausländischen Partneruniversitäten im Rahmen entsprechender Kooperationsabkommen ermöglicht werden. Bei einer kooperativen Promotion befinden sich die Promovenden in der Regel in einem Forschungsprojekt an der h_da und werden dort gemeinsam von einer Professorin oder einem Professor der h_da und der jeweiligen Partneruniversität betreut. Der Doktortitel wird von der Partneruniversität verliehen. Bereits seit mehr als zehn Jahren bietet die h_da ihren Studierenden diese Möglichkeit. Die in den vergangenen Jahren verlängerten sowie die neu abgeschlossenen Kooperationsvereinbarungen bieten hierfür einen klaren Weg. Für alle Aspekte zum Thema Promotion an der h_da steht die Graduiertenschule der Hochschule Darmstadt zur Verfügung. Sie ist zentraler Anlaufpunkt und bietet Information und Beratung, durchgängige Promotionsbegleitstudien, Koordination der Partnerschaften sowie Abwicklung, Administration und Begleitung von Promotionsverfahren. Weiterführende Information findet sich auf der Webseite der Graduiertenschule unter graduiertenschule.h-da.de.

Kooperative Promotionen an der Frankfurt University of Applied Sciences

Über enge Kontakte der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) zu hessischen Universitäten und formelle Kooperationsvereinbarungen mit Hochschulen in Großbritannien und Spanien hinaus, gibt es individuelle Kooperationen mit weiteren Universitäten, die den Weg zur Promotion ebnen; die Kooperationen werden von unseren Promovierenden sowie zahlreichen Promotionsinteressierten genutzt. Seit 2012 unterstützt zudem die Koordinierungsstelle zur Promotionsförderung an der Frankfurt UAS an einer Promotion Interessierte. Den Promovierenden der Frankfurt UAS steht mit der CEDAR-Graduiertenschule (Centre for Doctoral Applied Research) ein vielseitiges Informationsangebot zur Verfügung. Darüber hinaus bietet das Doktorandennetzwerk der Frankfurt UAS eine Plattform zum Austausch und zur Information. Die Treffen des Netzwerks werden durch ein online angebotenes „DoktorandInnen-Forum“ zum Erfahrungsaustausch ergänzt.

Kooperative Promotionen an der Hochschule Fulda

Neben der seit 2017 neuen Möglichkeit der Promotion mit dem eigenständigen Promotionsrecht in drei thematischen Promotionszentren führt die Hochschule Fulda seit vielen Jahren in allen Fachbereichen erfolgreich kooperative Promotionen mit einer großen Anzahl von Universitäten im In- und Ausland durch. Die Promovierenden werden dabei von einer Professorin oder einem Professor der Hochschule Fulda und einem Professor oder einer Professorin einer Universität betreut. Das Promotionsverfahren und die Anmeldung dazu findet an der Universität statt. Mit der Universität Kassel unterhält die Hochschule Fulda zur Zeit drei kooperative Promotionskollegs: "Soziale Menschenrechte", "Ernährungswirtschaft und Technologie" sowie "Gesundheitsberufe im globalen Wandel".

Weitere Information auf der Website der Hochschule Fulda.

Kooperative Promotionen der Technischen Hochschule Mittelhessen

Die THM setzt nach wie vor auf kooperative Promotionen und baut hierzu die "Plattform der THM für Kooperative Promotionen" auf. Über diese Plattform sollen wissenschaftlich ausgewiesene Hochschullehrinnen und Hochschullehrer der THM bezüglich Promotionsverfahren die gleichen Rechte und Pflichten wie universitäre Professoren erhalten. Mit verschiedenen Universitäten werden hierzu institutionalisierte Verfahren vereinbart:

Kooperative Promotionen an der Universität Gießen und der Universität Marburg (Forschungscampus Mittelhessen)

Die kooperativen Promotionen an der Universität Gießen und der Universität Marburg werden nach drei verschiedenen Verfahren durchgeführt, die im Forschungscampus Mittelhessen (FCMH) vereinbart wurden:

  • Kooptation. Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer der THM haben die Möglichkeit, in einem universitären Fachbereich kooptiert zu werden und werden damit bezüglich Promotionsverfahren universitären Professorinnen und Professoren gleichgestellt.
  • Kooperative Promotionsplattform des FCMH. THM-Absolventen können einen Antrag auf Zulassung zur Promotion an einem Fachbereich der Universität Gießen oder der Universität Marburg über den FCMH stellen. Die Zulassung zur Promotion erfolgt über das Promotionskomitee des FCMH.
  • Ingenieurwissenschaftliches Promotionszentrum. Ein Promotionszentrum zur Durchführung ingenieurwissenschaftlicher Promotionen (Dr.-Ing.) soll eingerichtet werden.

Kooperative Promotionen mit anderen Universitäten

Für andere Universitäten (außer Universität Gießen und Universität Marburg, s. o.) werden Vereinbarungen über einen institutionalisierten Zugang von THM-Hochschul­lehrerinnen und ‑Hochschullehrern zu Promotionsverfahren abgeschlossen. Damit können alle wissenschaftlich ausgewiesenen Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer der THM Doktorandinnen und Doktoranden in ihren Disziplinen promovieren. 

Kooperative Promotionen an der Hochschule RheinMain

Doktorandinnen und Doktoranden können ihre Promotion in einem kooperativen Einzelverfahren oder in einem der strukturierten Programme durchführen. Derzeit promovieren rund 70 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler an der Hochschule RheinMain, verteilt auf alle fünf Fachbereiche.

Strukturierte Promotionsprogramme an der Hochschule RheinMain gibt es in den Fachbereichen Design Informatik Medien, Sozialwesen und Ingenieurwissenschaften:

  • Doktorandenkolleg "Raum, Alltag, Produktionsweisen des Sozialen (RAPS)"
    Fachbereich Sozialwesen, in Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt
  • Doktorandenkolleg "Self Integrating Systems for Better Living Environments (SENSYBL)"
    Fachbereich Design Informatik Medien, in Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt
  • Doktoranden-Kooperation des "Center for Advanced E-Business Studies (CAEBUS)"
    Fachbereich Design Informatik Medien, in Kooperation mit dem International College der NIDA Universität Bangkok, Thailand
  • Doktorandenseminar "Nanostrukturphysik"
    Fachbereich Ingenieurwissenschaften, in Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt

Durch ein geeignetes wissenschaftliches und organisatorisches Umfeld will die Hochschule RheinMain optimale Bedingungen zur Durchführung von Promotionsvorhaben schaffen. Um Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler gezielt in ihren Forschungsaktivitäten unterstützen zu können wurde 2013 das DoktorandenNetzwerk Hochschule RheinMain gegründet. Diese hochschulweite Plattform dient zum einen dem Austausch und der stärkeren Vernetzung, bietet den Promovierenden zum anderen aber auch finanzielle Unterstützung und die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Weiterbildung an.