Forschung am Standort Hessen fördern

An einem Stand der HAW Hessen auf der GAIN in Boston/USA stellten Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich, aktueller Vorsitzender der HAW Hessen und Präsident der Frankfurt UAS sowie Prof. Dr. Ulrich Schrader, Vizepräsident für Forschung, Weiterbildung und Transfer der Frankfurt UAS, das Land Hessen und die Option der Promotion an hessischen HAWs vor.

Vom 7. bis 9. September 2018 hat die Jahrestagung des German Academic International Network (GAIN) in Boston/USA stattgefunden. GAIN ist eine Vernetzung deutscher Wissenschaftler/-innen in Nordamerika, die mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft in Kontakt treten wollen. Die Tagung bot Paneldiskussionen, Workshops und Vorträge zur internationalen Wissenschaftslandschaft und Karrieremöglichkeiten in Deutschland. Auf der „Talent Fair“ konnten sich die Wissenschaftler/-innen zusätzlich über konkrete Förder- und Arbeitsmöglichkeiten in Deutschland informieren sowie mit Forschungsinstituten, Wissenschaftsorganisationen und Hochschulen Kontakte knüpfen.

 

An einem Stand der HAW Hessen auf der GAIN stellten Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich, aktueller Vorsitzender der hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW Hessen) und Präsident der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) sowie Prof. Dr. Ulrich Schrader, Vizepräsident für Forschung, Weiterbildung und Transfer der Frankfurt UAS, das Land Hessen und die Option der Promotion an hessischen HAWs vor. Um die Forschenden direkt anzusprechen, haben die beiden einen Workshop zu Berufungsverfahren an HAWs durchgeführt und den Teilnehmenden aktuelle professorale Stellenausschreibungen präsentiert.

 

Die HAW Hessen ist durch die Teilnahme an der GAIN-Jahrestagung Teil eines internationalen Hochschulnetzwerkes geworden. Insbesondere im Hinblick auf die Internationalisierungs- und Forschungsbemühungen der HAWs war dies ein wichtiger Schritt.  „Durch den Kontakt zu den Forschenden in Nordamerika wurde deutlich, dass die Aktivitäten der HAW Hessen eine mittelfristige Investition sein müssen. Wir werden zeigen, dass wir als Hochschulen für Angewandte Wissenschaften eine interessante Alternative zu klassischen Universitäten sind –  gerade auch für Forschende, die nach Deutschland, also in ihre ursprüngliche Heimat, zurückkehren wollen. Wir sind ein attraktiver Standort für Forschung, der möglicherweise noch nicht von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erschlossen worden ist“, erklärt Dievernich.

 

Durch ihre internationale Vernetzung können die Wissenschaftler/-innen unsere Forschungsaktivitäten auch global stärken. Wichtigster Anreiz ist für sie die Option, anwendungsorientierte Forschung in Zusammenarbeit mit Unternehmen und Organisationen betreiben zu können. Doch auch die Möglichkeit, Lehre in kleineren Gruppen nachgehen zu können, stellte sich als entscheidend heraus. „Wir können uns grundsätzlich vorstellen, deutsche oder deutschsprachige Wissenschaftler/-innen zurück nach Deutschland zu holen. Diese Personen wünschen sich oft auch eine internationale Atmosphäre an einer deutschen Hochschule“, so Schrader.

 

GAIN ist eine Gemeinschaftsinitiative der Alexander von Humboldt-Stiftung, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Die Fraunhofer Gesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft, die Leibniz-Gemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft, die Hochschulrektorenkonferenz, die Studienstiftung des deutschen Volkes e.V. und die Deutsche Krebshilfe e.V. sind assoziierte Mitglieder. Seit ihrer Gründung im Jahr 2003 dient GAIN als Plattform zur Vernetzung und Interessensvertretung deutscher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Nordamerika. Sie hilft, Kontakt zu Deutschland und der deutschen Wissenschaft zu pflegen, untereinander im Gespräch zu bleiben und unterstützt auch bei der beruflichen Wiedereingliederung in Deutschland.

 

 

GAIN ist eine Gemeinschaftsinitiative der Alexander von Humboldt-Stiftung, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Die Fraunhofer Gesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft, die Leibniz-Gemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft, die Hochschulrektorenkonferenz, die Studienstiftung des deutschen Volkes e.V. und die Deutsche Krebshilfe e.V. sind assoziierte Mitglieder. Seit ihrer Gründung im Jahr 2003 dient GAIN als Plattform zur Vernetzung und Interessensvertretung deutscher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Nordamerika. Sie hilft, Kontakt zu Deutschland und der deutschen Wissenschaft zu pflegen, untereinander im Gespräch zu bleiben und unterstützt auch bei der beruflichen Wiedereingliederung in Deutschland.

 

Weitere Informationen zu GAIN unter www.gain-network.org

Bildquelle: Frank E.P. Dievernich